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Einige Betrachtungen über eine andere Architektur

Daß die Menschheit ihrer Rolle als Hüter der Erde mit ihren Lebewesen nicht gerecht wird, ist kaum zu übersehen; man könnte sie eher als Ausbeuter betrachten.

Ein Punkt neben vielen anderen, der dazu beiträgt, ist sicherlich, daß der Mensch allzusehr dazu neigt, disharmonische Verhältnisse und Konflikte, die auf ihn einwirken, wieder nach außen zu projezieren. Auch wenn sie ihm völlig unbewußt sind, will er {aus einem Selbsterhaltungstrieb} den daraus resultierenden Energieverlust wieder ausgleichen, was oft durch Kompensation aus seiner Umwelt gemacht wird. Daß dieser Energieabzug die Situation verschärft und ein Schneeballsystem schafft, dürfte einleuchtend sein.

Ein Aspekt, der zur Entschärfung beitragen könnte, wäre eine gezielte Architektur auf energetischen Grundlagen mit dazugehörender Infrastruktur.

Es folgen nun einige grundsätzliche Überlegungen, ohne ausführlich darauf einzugehen:



Standort:

Es ist eine Verschwendung, immer mehr gutes Ackerland zu bebauen und zu asphaltieren, nur weil dort der geringste Arbeitsaufwand nötig ist. Psychisch-energetisch günstiger wäre ein sonniger Südhang, vielleicht mit einem Teich oder Bach in der Nähe.

Jedenfalls sollte der Grunriß des Gebäudes radiästhetisch untersucht, und die Ergebnisse berücksichtigt werden, da z.B. eine Wasserader unter einer Schlafstelle die Energie des Schlafenden stört, wie oft genug belegt wurde.

Mögliche Gefahren aus der Umwelt sind abzuchecken.


Baumaterialien:

Es gibt genügend Bücher über Baubiologie, daher folgt hier nur eine stichwortartige Aufzählung einiger geeigneter Stoffe: Gebrannte rote Ziegel; als Mörtel hochhydraulischer Trasskalk mit Sand; Kalkschotter, -kies; Keramikplatten; Steingutrohre; Kupferblech, -rohre; Isolierung mit Kokosfasern, Kork, Holz; Fenster, Türen, Trägerelemente aus Holz; Quarzglas; Schutz vor Erdfeuchtigkeit mit Ölpapier, Bitumenanstrich, Drainagerohre.


Leitungssystem:

Um elektromagnetischen Streß möglichst niedrig zu halten, sollte üblicher Wechselstrom nur in einem Teilbereich des Gebäudes vorhanden sein. Physisch verträglicher ist Gleichstrom, der z.B. mit Hilfe von photoelektrischen Sonnenkollektoren selbst erzeugt werden kann.

In großen Gebäuden kann man auch getrennte Zuleitungen installieren für energetisiertes Trinkwasser, hygienisches Normalwasser und Brauchwasser; ebenso Ableitungen für unverseiftes Spülwasser und Schmutzwasser.


Heizsystem:

In einem kleinen Haus ist ein zentraler Kachelofen sicherlich ausreichend.

Für ein großes Gebäude wäre eine Hypokaustenheizung ratsam, wobei alle wärmeproduzierenden Bereiche an einen Zentralkamin angeschlossen sind. Um eine Raumerwärmung in Hitzezeiten zu vermeiden, muß der Hypokaustenkreislauf ein abgeschlossenes System sein, wobei das Wärmeaustauschsystem im Zentralkamin umgehbar sein muß.

In smoggefährdeten Gebieten ist auch überlegenswert, über den Kamin ein beheizbares Frischluftgebläsesystem zu integrieren mit Filteranlagen am Lufteingang; durch Luftüberdruck im Gebäude bleiben Schadstoffe draussen.


Energiebezug:

Hauptenergieträger ist sicherlich Sonnenkraft, in manchen Gebieten auch Windkraft.

Tiefgelegene Sonnenkollektoren sind für Wassererwärmung geeigneter, da die Wärme auch ohne Pumpe einem natürlichen Kreislauf folgt. Hochgelegene Sonnenzellen dienen der Stromerzeugung.

Als Brennmaterial gäbe es schon seit längerem umweltschonende Alternativen {wie z.B. Sauerstoff-Wasserstoff-Gemische ohne Knallgaseffekt; Wasserspaltung mit äusserst geringem Energieaufwand}, allerdings wird die Umsetzung für die breite Öffentlichkeit verhindert.

Als Temperatur-Pufferzone können außenliegende Arkadengänge dienen.




Infrastruktur:

Unsere städtische Zivilisation ist überwiegend nicht danach ausgerichtet, jedoch ökonomischer ist es, Wohnung und Arbeitsplatz in unmittelbarer Nähe zu haben; im Idealfall findet ein fließender Übergang zwischen beiden statt.

Dies schafft natürlich Bedingungen, allgemeine Bedürfnisse wie Nahrungsaufnahme, Bildung, Reparaturen, Therapie- und Fitnessangebote, Rückzugsklausen oder Kontaktzonen, und einiges mehr in einem Gebäude zu integrieren.

Durch eine innenarchitektonische und installationsmässige Flexibilitätsmöglichkeit besteht eine Voraussetzung, gewünschte Dienstleistungs-, Arbeits- und andere Bereiche der jeweiligen Zusammenstellung der Bewohner anzupassen.

Das Sozialgefüge in einem größeren Gebäude muß derart aufgebaut sein, daß auch minderleistungsfähige Personen als Gleichberechtigte mit ihrer Aufgabe ihren Beitrag zum Gemeinschaftsleben beitragen.




Formgebung:

Dieser Punkt kommt hier zuletzt, ist aber ein äußerst wichtiger.

Ein Thema, das man "Magie der Form" nennen könnte: Aus der Astrologie kennt man den 90-Winkel als sehr spannungsgeladen, den 120-Winkel als harmonievoll; die Flora zeigt alles andere als den Hang zu rechteckig/quadratischen Formen; selbst Tierbauten sehen anders aus.

Eine architektonisch noch recht einfach zu bewältigende Struktur bildet beispielsweise die Hexagonalform in Verbindung mit einer Gewölbedecke; dies besitzt nicht nur ästhetischen Wert. Sogar funktional gibt es Vorteile, falls die Hauptsubstanz auf Säulen aufgebaut ist, indem die Zwischenwände nach Belieben den Bedürfnissen angepaßt werden können. Leitungen und Hypokaustensystem können im Zwischenraum zwischen Gewölbedecke und darüberliegendem Boden eingebracht werden.


Weitere Punkte:

  • Außenarkaden sind nicht nur Temperaturpuffer und Zusammenkunftsorte, sondern können auch einen architektonischen Druckausgleich auf die Gewölbeverteilung bilden; allerdings ist der verminderte Lichteinfall in die Zimmer zu berücksichtigen.

  • Berücksichtigung der Sonnenstellungswinkel in verschiedenen Jahreszeiten {sowohl für den Lichteinfall als auch für die Tätigkeit}.

  • Berücksichtigung der Naturkonstante 1,618.

  • Feng Shui und der Verlauf von Qi im Gebäude.

  • Die Möglichkeit, durch architektonische "Zellkern"-Strukturen {z.B. Schlafstelle, Bad mit eigener Abluft, Privatsphäre, Kinderzimmer} eine "Welt" in der Welt entstehen zu lassen. Dadurch entsteht im rückwärtigen Zimmerteil auch ein beträchtlicher "Stauraum".

  • Sanitäreinrichtungen können sich in einem "Zellkern" oder auch mehrere voneinander getrennt in einer Sechseck-Einheit für angrenzende hexagonale Zimmer befinden.

  • Beziehung der Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft, Äther) zueinander.

  • Fraktale Strukturbildung.

  • Energetisch ausgerichtete Kristall-legung unter dem Fundament, die sich schwingungsmäßig auf die ganze Bausubstanz übertragen kann.

  • Ästhetik als Ganzes und in Teilbereichen.

  • Angegliederte, jedoch abgeschottete {abgesehen von Abluft, Wasserversorgung} Gewächshäuser.

  • Brandschutzüberlegungen

  • Schutzvorrichtungen bzw. -bauweise als stetiges Sicherheitsgefühl für den möglichen Fall einer Katastrophe.

  • Die Gebäudeform als Ganzes gibt allem noch einen Wert, wenn sie der Struktur einer natürlichen Gestalt {mit verschobenen Dimensionen} nachempfunden ist.

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